Zum Beitrag: Gerke, 2019, „Der Boden als Kohlenstoffspeicher“ im Dezemberheft der Zeitschrift Tumult!

 

Die bundesdeutsche Politik vermittelt seit einigen Monaten den Eindruck, daß sie alle notwendigen Maßnahmen ergreift, den Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentrationen zu begrenzen. Dazu soll die Verbrennung fossiler Rohstoffe eingeschränkt und noch stärker besteuert werden.

Jedoch wird weltweit der Anstieg der CO2– Konzentrationen von unter 0,03 Vol% auf rund 0,04 Vol% zum größeren Teil durch Bodendegradation, Mineralisierung der organischen Bodensubstanz und nachfolgender CO2– Freisetzung bewirkt, durch die Abholzung der Wälder, und durch den Umbruch von Steppen, Savannen und Prärien.

Während sich die Politik und ihre Helfershelfer in den etablierten Medien auf die Verbrennung fossiler Energien konzentriert, gibt es dazu kein, aber auch nicht das geringste Konzept, durch eine geänderte Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen die C- Speicherung zu erhöhen. Der Beitrag zeigt hohe Potentiale dazu auf und entlarvt unmissverständlich den Sachverhalt, daß es der bundesdeutschen Politik und ihren medialen Helfern in der aktuellen Diskussion nicht um Klimaschutz geht.

 

 

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