Kategorie-Archiv: Bodenpolitik

Staatliche Umsiedlung soll den Niedergang der ländlichen Regionen in Ostdeutschland stoppen!

Das war die Nachricht eines Artikels von N. Doll auf Welt online, 16.6.2019.

Grundlage war ein Plädoyer des Präsidenten des Leibniz-Institutes für Wirtschaftsförderung in Halle die Subventionen für Teile der ländlichen Regionen in Ostdeutschland einzustellen und den Betroffenen  den Umzug in die Städte zu finanzieren. Weiterlesen

Warum sind die Grünen so erfolgreich?

Am 26.1. 2017 sagte die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen Göring-Eckhardt in der Diskussionsrunde bei Maybrit Illner in Bezug auf das Bundesland Niedersachsen wörtlich: „Das war verdammt viel Zeit, die dahingegangen ist, bis mal diese Massentierhaltung abgeschafft wurde.“

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Die Grüne Partei und die bäuerliche Landwirtschaft

Vorbemerkung: Keine der neben den Grünen im Bundestag vertretenen Parteien, die in den vergangenen 20 Jahren agrarpolitische Verantwortung im Bund und in den Ländern getragen haben (CDU, CSU, SPD, FDP, PDS/Linke), hat ein Interesse an einer bäuerlichen, familienbetriebenen, mittelständischen Landwirtschaft (bei der AFD wird die Zukunft erst zeigen, in welche Richtung es geht).

Die Grünen haben es geschafft, ein Gefühl, ein Image zu kultivieren, sie verträten eine mittelständische, nachhaltige Landwirtschaft. Weiterlesen

Agrarlandkonzentration in Ostdeutschland – und was eine ehemalige SED- Bezirkszeitung daraus macht!

Die Ostseezeitung (OZ), ehemalige SED-Zeitung im Bezirk Rostock, hat am 4.4. 2019 über die Agrarlandkonzentration in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) geschrieben.

Anlass war, daß die Industriellenfamilie Fiege aus Nordrhein-Westfalen, schon Eigentümer eines 4.000 ha Betriebes in M-V, derzeit zwei weitere, große Betriebe bei Rostock übernimmt. Die OZ besinnt sich auf ihre Tradition und titelt in einem der Beiträge: „Kapitalismus pur in der Landwirtschaft von M-V.“ Weiterlesen

Zweiundzwanzig Jahre Diskussion über EU-Agrarreformen und die Zerstörung von nachhaltigen Agrarstrukturen

Es geht um viel Geld bei den Agrarsubventionen der EU, um mehr als 50 Milliarden € an jährlichen Agrarsubventionen und das seit 1995.

Diese Subventionen wurden damals und werden heute zum größten Teil nach der Flächengröße der Betriebe verteilt, in Deutschland zur Zeit rund 290 €/ha jährlich. Weiterlesen

Glyphosat – Sollte der Einsatz in der Landwirtschaft verboten werden?

Nachdem die EU-Kommission den weiteren Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft genehmigt hat, lohnt es sich einen Blick auf die Wirkungen und Nebenwirkungen dieses Totalherbizides zu werfen. Die Diskussion in Deutschland konzentriert sich vor allem um die Tatsache, daß die akute Toxizität von Glyphosat gering ist (Befürworter), und um die Tatsache, daß die WHO 2015 den Wirkstoff als vermutlich krebserregend eingestuft hat. Weiterlesen

Agrarlandkonzentration  oder breite Streuung landwirtschaftlichen Eigentums !

Die negativen Auswirkungen der Landkonzentration (Landgrabbing) können nur dann angemessen verstanden und beschrieben werden, wenn auch die Gegenstruktur, eine Agrarstruktur mit breiter Eigentumsstreuung mit betrachtet wird.

Der Vergleich in dieser Hinsicht zwischen Westdeutschland, der ehemaligen Bundesrepublik und Ostdeutschland, der ehemaligen DDR liegt nahe. Weiterlesen

Agrarlandkonzentration in Ostdeutschland – Landgrabbing in den Medien

Mittlerweile wird dieses Thema auch von etablierten Medien aufgegriffen, aber auf welch einem niedrigen und interessegebundenem Niveau.

Man kann die Beiträge zum Landgrabbing in Deutschland daraufhin prüfen, ob folgende Frage gestellt wird:

Warum gibt es in Ostdeutschland (und Osteuropa) eine ausgeprägte Konzentration von Ackerland in Händen weniger, aber nicht in Westdeutschland (und Westeuropa)? Weiterlesen

SUBVENTIONIERTER RAUBBAU – Der Abschied von der bäuerlichen Landwirtschaft in Deutschland

Ein Beitrag  zum Abschied von der bäuerlichen Landwirtschaft, der zuerst im Frühjahrsheft 2018 der Zeitschrift Tumult – Vierteljahresschrift für Konsensstörung unter dem Obertitel „Subventionierter Raubbau“ erschienen ist: TUMULT_Fruehjahr18_GERKE

Wird Landgrabbing in Ostdeutschland doch noch einmal zu einem Thema der Medien in Deutschland?

In der Ostseezeitung (OZ), einer der größeren Tageszeitungen in M-V erschien am 20.03. 2018 als Titelbeitrag: „Konzerne kaufen den Bauern in M-V die Äcker weg.“

Und Erstaunliches war zu lesen: das Thema Ackerlandkonzentration (Landgrabbing) wurde in einer ostdeutschen Tageszeitung tatsächlich kritisch beleuchtet. Weiterlesen